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Stefans Segelseiten

Brandaris Race 2003 auf der ALIDA - Seite 2

Dieser Bericht besteht aus 4 Seiten. Seite 1 Seite 3 Seite 4

Nach dem Passieren des Startschiffs ging es zunächst am Pollendam entlang Richtung Vlieland. Der Pollendam ist ein kilometerlanger Damm aus Steinen. Die Fahrrinne verläuft südlich, parallel zum Damm. Nördlich des Damms ist das Wasser sehr flach. Einige Schiffe haben es dennoch versucht, außerhalb der Fahrrinne höher am Wind zu segeln. Die Strafe folgte sehr schnell, zwei Schiffe fuhren sich fest, andere kamen dadurch in Bedrängnis und kollidierten. Karl-Heinz Czierpka beschreibt diese Ereignisse sehr anschaulich in seinem Bericht vom Brandaris Race 2003.

Da unser Skipper sich für den sicheren Weg entschieden hatte, konnten wir eine ganze Zeit lang unbedrängt dem Damm folgen. Es blieb genug Zeit für eine Pause. Auch die "See"-Hunde an Bord nutzten die Zeit für ein Nickerchen.

Entspannung an Deck Zeit für etwas Klönsnack

Leider mussten wir später aufgrund der Regattaregeln nachfolgenden schnelleren Schiffen Raum geben, da ein Überholen in Luv durch den Damm nicht möglich war. Das hat uns - und insbesondere natürlich Skipper Remco - ziemlich gewurmt. Aber es nützte nichts, wir mußten die 2-Mast-Klipper Josina Elisabeth und Lauwerszee erst einmal ziehen lassen.

Die Josina Elisabeth und ide Lauwerszee ziehen vorbei Leider haben wir erst einmal das Nachsehen

Nach Ende des Steindamms änderte sich diese Situation aber wieder schnell. Remco konnte aufgrund des niedrigen Tiefgangs der ALIDA höher am Wind segeln. Dadurch und durch den Einsatz der "Geheimwaffen" in Form der zusätzlichen Segel entwickelte sich ein munteres Kopf- an Kopf-Rennen, bei dem wir letztendlich die Nase vorn hatten. Das hervorragende Wetter sorgte dazu für phantastische Eindrücke und tolle Fotos.

Kopf- an Kopf-Rennen mit der Josina Elisabeth Faszinierende Bilder

Elvis, der ältere der beiden "See"-Hunde (Vater und Sohn) hatte am Ruder alles im Griff. Auf Vorwindkurs wurde mit allen Tricks gearbeitet, die ALIDA lief mit einem klassischen "Schmetterling"; um kein bisschen Wind zu verschenken. Vor Terschelling frischte es dann etwas auf, zeitweilig näherte sich der Wind 4 Beaufort und wir machten gute Fahrt.

Elvis hat Ruderwache Schmetterlingssegeln auf Vorwindkurs Der Wind frischt auf, die ALIDA wird immer schneller

Die meiste Konkurrenz hatten wir weit hinter uns gelassen und näherten uns dem Zielschiff. Die Zuversicht war groß, dass wir einen guten Platz erkämpft hatten. Vor uns waren nur wenige Schiffe zu sehen, vielleicht würde es ja für einen Platz auf dem Treppchen reichen. Als das Typhoon des Zielschiffs ertönte, war für uns das Rennen zu Ende.

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